07.04.2021 - Informationen zur Testpflicht

Folgenden Elternbrief verschicke ich heute (Mittwoch, 07.04.2021) per Post an Sie:


Liebe Eltern,

nun ist es doch noch so gekommen: Am 01. April 2021 ist die neue Sächsische-Corona-Schutzverordnung in Kraft getreten. Im §5a Abs.4 ist darin zu lesen, dass nun auch Schülern der Grundschule ab dem 12. April 2021 das Betreten des Schulgeländes untersagt ist, wenn sie nicht durch ein negatives Testergebnis nachweisen, dass keine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Der Nachweis bzw. die Vornahme des Tests dürfen nicht älter als drei Tage sein.

Sie haben nun verschiedene Möglichkeiten:


  1. Sie führen zu Hause mit Ihrem Kind zwei Mal wöchentlich einen Antigen-Selbsttest durch und bescheinigen der Schule das negative Testergebnis in einer sogenannten „Qualifizierten Selbstauskunft“. Diese erhalten Sie unter:

https://www.coronavirus.sachsen.de/download/SMS-Qualifizierte-Selbstauskunft-Vorliegen-eines-negativen-Antigen-Selbsttests.pdf


  1. Der Test wird in der Schule von Ihrem Kind selbständig unter Anleitung einer Lehrkraft durchgeführt. Dazu benötigt die Schule jedoch eine Einwilligungserklärung eines Personensorgeberechtigten. Diese erhalten Sie unter:

https://www.coronavirus.sachsen.de/download/Anlage3-Einwilligungserklaerung_Schueler2.pdf

Zu den Tests in der Schule werde ich Ihnen auf der nächsten Seite noch einige Informationen geben.


  1. Sie lassen den Test durch einen Arzt oder in einer Corona-Teststelle vornehmen und legen der Schule die Bescheinigung über das negative Testergebnis vor.

 

  1. Sie melden Ihr Kind schriftlich vom Schulbesuch ab.

Da die Nachweise bereits am Montag zu erbringen sind, sende ich Ihnen die beiden oben verlinkten Formulare mit diesem Schreiben als Vorlage.

Wir benötigen die Nachweise immer zu Unterrichtsbeginn am Montag und Donnerstag.

 

Trotz der Testungen müssen die Kinder im Schulgebäude weiterhin eine medizinische Mund-Nase-Bedeckung tragen. Die gilt jedoch nicht innerhalb der Klassenräume. Die Pflicht zum Tragen besteht nur dort, wo Kinder unterschiedlicher Klassen sich begegnen können, also z.B. auf der Toilette oder in der Garderobe (--> § 5b Sächsische-Corona-Schutzverordnung).


Nun noch einige Hinweise für die selbständige Durchführung der Tests in der Schule. Die folgenden „Fragen und Antworten“ habe ich von der Internetseite des Freistaats

https://www.bildung.sachsen.de/blog/index.php/2021/03/11/faq-tests/   hier eingefügt.

Unter dieser Adresse finden Sie auch Antworten auf weitere häufig gestellte Fragen:

 

Wie werden die Tests durchgeführt?

Die Tests werden von den Schülern in der Regel im Klassenverband durchgeführt und sind Voraussetzung für die Teilnahme am Unterricht. Die Lehrkräfte unterstützen die Schüler, werden den Test jedoch bei Schülern nicht durchführen  und auch keine Hilfestellung am Kind leisten.


Wer trägt die Haftung, wenn beim Testen etwas schiefgeht?

Sollte wider Erwarten beim Testen etwas schiefgehen, besteht bei Testungen in der Schule für Schüler gesetzlicher Unfallschutzversicherungsschutz durch die Unfallkasse Sachsen.

Für fehlerhafte Produkte bzw. Testkomponenten haftet der Hersteller bzw. Händler.

 

Warum kann die Testperson den Test selbst durchführen?

Der Tupfer muss nicht mehr tief in die obere Nasenhöhle eingeführt werden, sondern nur etwa zwei Zentimeter tief in jedes Nasenloch. Diese einfache Anwendung ermöglicht es, dass auch ein Laie den Test durchführen kann.

 

Welche Tests werden verwendet?

Für die Selbsttestungen werden allen Schulen geeignete durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassene Selbsttestkits kostenlos zur Verfügung gestellt.

Der Antigen-Selbsttest kann innerhalb von nur 15 Minuten Aufschluss darüber geben, ob die Testperson mit Corona infiziert ist oder nicht. Mit einem Antigen-Schnelltest können vor allem Personen mit hoher Virenlast ausfindig gemacht werden – also genau jene Personen, von denen eine Ansteckungsgefahr für das direkte Umfeld ausgeht. Eine hundertprozentige Sicherheit bietet der Test jedoch nicht.

 

Ein Anleitungsvideo finden Sie unter:

 

Was ist zu tun, wenn das Ergebnis des Selbsttests positiv ist?

Wird ein Schüler im Antigen-Selbsttest positiv getestet, begibt sich der Schüler in ein freies Zimmer und wartet dort auf die Abholung durch die Eltern. Die Schule kontaktiert die Erziehungsberechtigten und informiert das zuständige Gesundheitsamt. Der Schüler begibt sich in häusliche Quarantäne und die Eltern sind ebenso verpflichtet, das Gesundheitsamt zu informieren.

Die endgültige Beurteilung, ob eine COVID-19-Infektion vorliegt und welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, obliegt dem Gesundheitsamt.

 

Welche Konsequenzen hat es, wenn Eltern ihre Kinder ohne Einverständniserklärung in die Schule schicken bzw. wenn Schüler sich weigern, den Selbsttest durchzuführen?

Wenn Erziehungsberechtigte weder der Testung an der Schule zustimmen, noch eine ärztliche Bescheinigung über das Nichtbestehen einer Infektion oder ein anderweitiges aktuelles negatives Testergebnis vorlegen, dann ist eine Teilnahme am Präsenzunterricht nicht möglich. Die Kinder müssen die Lernzeit zuhause verbringen und werden mit Lernaufgaben versorgt. Mit einer vollumfänglichen Betreuung der Schüler durch Lehrkräfte, wie zu Zeiten der Schulschließungen oder wie im Präsenzunterricht, kann nicht gerechnet werden.

Quelle: https://www.bildung.sachsen.de/blog/index.php/2021/03/11/faq-tests/


Ich möchte mich noch einmal wiederholt ganz herzlich für Ihr Vertrauen und Ihr Verständnis bedanken. Die momentane Situation ist für uns alle nicht leicht und belastet uns sehr. Es wird alles vorübergehen. Wir Lehrkräfte werden jeden Tag unser Bestes geben, Ihren Kindern einen unbeschwerten und sorglosen Schulbesuch zu ermöglichen. Halten Sie durch und bleiben Sie gesund!

M. Schönknecht


Last modified: Tuesday, 11 May 2021, 10:20 AM